Eine Wildfrau auf Reisen…

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weißleuchtend
das Wollgras
weich flauschig zart
ich sitze und träume
Ruhe

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grünsonnenleuchtend
der Elfenwald
schimmernd warm weich
ich mache einen Handstand
Lebensfreude

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blauwellentanzend
das Meer
weit fließend rauschend
sehe der Sonne zu
Abend

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leuchtendblaugrau
der Fjord
beeindruckend majestätisch bergig
ich genieße die Aussicht
Vorfreude

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steingraugrünschneeweiß
der Wildsee
oben allein wunderschön
umgeben von Schnee
Weite

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grünweißrauschend
der Wildfluss
tanzend singend springend
ich sitze im Sonnenschein
Urlaub

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grünfelsengraublau
im Fjell
erhaben schön vielfältig
ich gehe meine Weg
Wundervoll

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blausonnenstrahlend
die Stille
leise ruhig friedlich
ich bin im Hier
Jetzt

 

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spiegelglatt
der See
sandig kühl ruhig
ich verabschiede mich langsam
erholt

 

 

 

 

 

 

Das Geschenk der Guten Fee

Es waren einmal zwei Schwestern, die hießen Schneeweißchen und Rosenrot, Eine war genauso hübsch wie die andere und sie wohnten gemeinsam in einem großen alten Haus, das sie geerbt hatten. Als sie älter wurden, heirateten beide je einen Mann und bekamen jeweils ein Kind. Es war genug Platz im Haus, so dass beide eigentlich glücklich und zufrieden dort hätten leben können.

Doch eines Tages verschwanden auf einmal Socken. Nichtsahnend hatten Schneeweißchen und Rosenrot ihre Wäsche gewaschen und auf einmal war von jedem Sockenpaar nur noch eine Socke übrig. So blieb ihnen nichts anderes übrig als die bunten Socken unterschiedlich zu kombinieren und sie gewöhnten sich daran, gestreifte und gepunktete Socken zusammen zu tragen. Ihren Kindern war es nur recht, das war lustiger und den Männern fiel es nicht einmal auf.

Doch eines anderen schönen Tages tauchten plötzlich in den Ecken merkwürdige Flecken und Ansammlungen auf, die die Kinder neugierig beäugten und sie „Wollmäuse“ nannten, denn es waren kleine graue Bündel aus Haaren und Staub, die das Haus besiedelten und es wurden jeden Tag mehr! Schneeweißchen und Rosenrot waren ratlos, was sie nun tun sollten. Auch verschwanden immer mehr von den Socken, die dreckigen Teller stapelten sich in der Küche und bald kamen die Schwestern nicht mehr hinterher mit ihrer Arbeit, sie wussten nicht, wo sie beginnen sollten.

Sie fragten in Haushaltgeschäften, Frauenzeitschriften und Müttergruppen nach, aber diese konnten ihnen auch nicht weiterhelfen. Dies sei nun einmal das Schicksal der Hausfrauen und Wollmäuse und Sockenmonster waren nun einmal nicht in den Griff zu bekommen! Das Haus verdreckte immer mehr, die beiden Schwestern wollten kaum noch zu Hause sein, in dem sie sich nicht mehr wohl fühlten und sie ständig nur unnütze Arbeit hatten, die nie zu Ende ging, denn kaum hatten sie die Wollmäuse entfernt, tauchten die nächsten auf, kauften sie neue Socken, so waren sie nach ein paar Wäschen verschwunden. Sie waren verzweifelt und wussten sich nicht mehr anders zu helfen als zu beten. Sie beteten so inbrünstig, dass die gute Fee Mitleid mit ihnen bekam und sie eines Abends, als die Schwestern wieder gemeinsam beteten, in einer duftenden Glitzerwolke zu ihnen kam und fragte, was sie für sie tun könnte.

„Bitte liebe Gute Fee, erlöse uns von dieser furchtbaren Hausarbeit, von Wollmäusen und Sockenmonstern, von dieser eintönigen Schufterei, die doch nichts bringt!“ bettelten die Schwestern. „Nun gut, ich werde euch helfen,“ versprach die Gute Fee und gab ihnen einen Zauberstab, mit dem sie alle Unordnung in Blitzgeschwindigkeit beseitigen könnten. Sie bedankten sich vielmals und die Gute Fee verschwand so schnell wie sie aufgetaucht war. Gleich am nächsten Morgen, als die Männer in der Arbeit und die Kinder im Kindergarten waren, probierten sie das Geschenk der Fee aus. Schneeweißchen zeigte mit dem Stab auf eine Ecke voller Wollmäuse und – schwupps – waren diese in einer kleinen Rauchwolke verschwunden. Sie probierten es im ganzen Haus und bald glänzte alles wie neu, die Wäsche hing duftend und die Sockenpaare vollständig auf der Leine, die Küche blitzte nur so. Vor Freude tanzten die Schwestern Arm in Arm durch das ganze Haus! Sogar das Essen konnte der Zauberstab im Nu zubereiten!

So geschah es nun jeden Tag und das Haus blitzte immer vor Sauberkeit. Wem die Kinder ihre Unordnung hinterließen, musste nur eine der Schwestern heimlich mit dem Zauberstab hinzeigen und schon verschwand der Schmutz von selbst.

Nach einem Monat jedoch wurde den Schwestern komisch zumute, sie wussten mit ihrer vielen freien Zeit nicht immer etwas anzufangen. Sie hatten schon vieles probiert, waren vergnüglichen Tätigkeiten nachgegangen, hatten frohlockt und gejauchzt, aber mit der Zeit wurde der Schwung des Zauberstabes immer langsamer und die Schwestern fragten sich, was ihnen fehlte. Den ganzen Vormittag hatten sie nichts zu tun, die Hausarbeit war blitzschnell erledigt, das Essen gekocht und die Schwestern saßen ratlos am Küchentisch und fühlten sich auf einmal leer, nutzlos und frustriert. Auf einmal fehlten ihnen die Wollmäuse und Sockenmonster, es war richtiggehend langweilig!

„Was hältst du davon,“ fragte Rosenrot, „wenn wir von nun an ein wenig der Hausarbeit wieder selbst erledigen und nicht mehr alles mit dem Zauberstab machen?“ „Das ist eine gute Idee!“ sagte Schneeweißchen. Und so kam es, dass sie die Wollmäuse mit anderen Augen sahen, dass es ihnen auf einmal Freude machte, wieder gemeinsam und in Ruhe das Essen zuzubereiten, bewusst die Wäsche zu waschen und die Wollmäuse einzusammeln. So wie sie Ordnung in ihr äußeres Leben brachten durch Aufräumen, Sortieren und Saubermachen, so machten sie gleichzeitig Ordnung in ihrem Inneren. So kam es, dass der Zauberstab immer seltener benutzt wurde, die beiden trotzdem fröhlich durchs Haus tanzten mit dem Besen in der Hand. Und die Gute Fee lächelte vor sich hin…

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FilzGöttin – wie alles begann

Heute habe ich es also gewagt – meine Filzgöttinnen öffentlicher zu zeigen als bisher auf Märkten auf der Göttinnen-Konferenz oder Veranstaltungen im kleineren Rahmen.

Jetzt gibt es also schon einmal eine Facebook-Seite 😉
http://www.facebook.com/filzgoettin
auf der ich Neuigkeiten posten kann!

Ui, bin ich aufgeregt!

Jetzt möchte ich euch kurz erzählen, wie es überhaupt dazu kam 😉
Angefangen hat alles vor ein paar Jahren, ich glaub es war 2010, wo ein paar Freundinnen und ich uns trafen, um gemeinsam Weihnachtsgeschenke für unsere Familien zu basteln. Eine hatte ein Buch über Filzelfen dabei und jede Menge bunten Filz und Filznadeln, ich hatte das noch nie probiert, war aber sofort begeistert davon und konnte gar nicht mehr damit aufhören! Jeder in der Familie und im Freundeskreis bekam also eine Elfe 😉

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zuerst waren es ein Filzelfen für Freunde und Familie…

Und ich dachte mir, wow, das macht Spaß, ich probier einfach alles Mögliche aus. Und da ich mich für Göttinnen interessiere, wollte ich unbedingt welche filzen, die sollten aber stehen, damit man sie auf einen Altar oder so stellen kann. Also werkelte ich so lange herum, bis ich es hinbekam, meine Technik verfeinert sich nun Jahr für Jahr, auch wenn meine Finger manchmal immer noch blutig sind vom vielen Nadelstechen…

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Eine meiner ersten Göttinnen – Perchta

Ich stellte sie dann 2012 und die Jahre drauf auf der Göttinnen-Konferenz aus und bekam etliche Bestellungen, mittlerweile gab es auch einen Katalog und ich hatte das gesamte Jahres-Göttinnnen-Rad gefilzt oder je nach Thema der Konferenz (2014 Wasser-Konferenz in Wien). Auch bei uns in der Gegend nahm ich mal an einem Adventmarkt teil oder auf Märkten von „Spinnen und Weben“ in Wien! Das macht mir immer großen Spaß 😉

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Manchmal kommen einfach neue Ideen für bestimmte Figuren, auch von Sonderanfertigungen kann ich viel lernen und ansonsten lass mich inspirieren von der Natur, von alten Elfen-Geschichten aus meiner Jugend und Göttinnen-Erzählungen und -bildern!

Also, sagt Bescheid wenn Euch eine Figur besonders anspricht, ich schicke sie Euch, vom Preis her sind es 20-25 Euro oder mehr plus Versandkosten! Ich freue mich, etwas für Euch filzen zu dürfen 😉

AGB findest du hier: http://www.elaria-starrider.com/blog/filzgoettin/agb/

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dieses Jahr auf der Göttinnen-Konferenz in Wien