Eine Wildfrau auf Reisen…

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weißleuchtend
das Wollgras
weich flauschig zart
ich sitze und träume
Ruhe

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grünsonnenleuchtend
der Elfenwald
schimmernd warm weich
ich mache einen Handstand
Lebensfreude

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blauwellentanzend
das Meer
weit fließend rauschend
sehe der Sonne zu
Abend

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leuchtendblaugrau
der Fjord
beeindruckend majestätisch bergig
ich genieße die Aussicht
Vorfreude

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steingraugrünschneeweiß
der Wildsee
oben allein wunderschön
umgeben von Schnee
Weite

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grünweißrauschend
der Wildfluss
tanzend singend springend
ich sitze im Sonnenschein
Urlaub

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grünfelsengraublau
im Fjell
erhaben schön vielfältig
ich gehe meine Weg
Wundervoll

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blausonnenstrahlend
die Stille
leise ruhig friedlich
ich bin im Hier
Jetzt

 

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spiegelglatt
der See
sandig kühl ruhig
ich verabschiede mich langsam
erholt

 

 

 

 

 

 

Wintersonnwend

Wandern wir
durch die dunkelste Nacht
doch ist es nicht ganz finster
spüren die Stille des Landes
es schläft in Winterruhe

Nebel umhüllt uns
dicht und grau
doch weiter vorne lichtet er sich
die Sterne des Winters blinken hervor
vom klaren Himmel
verschwinden wieder in Nebelschwaden

Legen uns unter den Weidenbaum
auf die kalte Erde
doch getragen vom gefallenen Laub
singen unser Lied
klopfen uns sacht mit der Rute ab
geben uns den Segen der Sonnwend

Ziehen uns ins Haus zurück
löschen alle Lichter
dunkel und still ist es nun
begeben uns auf die Reise
in die Unterwelt
zur Göttin der Rauhnacht
Percht und Holle

Jede für sich
und doch nicht allein
geborgen in der warmen Stube
schwebend in der Finsternis
umgeben von unseren Schwestern
atmen wir
wir sind getragen, behütet und beschützt

Lange Zeit sitzen wir so im Kreis
bis eine anfängt ein Lied zu flüstern

„Im Dunkel unsrer Nacht
entzünde das Feuer
das niemals verlöscht
das niemals verlöscht“

Tastende Hände berühren sich
auf der Suche nach Streichhölzern
wir lachen

Das erste Streichholz glimmt nur bläulich auf
wir lachen
das zweite Streichholz ebenfalls
wir lachen
das dritte Streichholz lodert auf
wir sind geblendet
das Licht ist zurückgekehrt
wir lachen

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Lied „Im Dunkel unsrer Nacht“ aus Taize
http://www.geocities.ws/markuskantz/imdunkel.html

Vollmondnacht

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Eine Andere Welt

silberstrahlend

hoch am Himmel

die Mondin

Umringt von Sternenschwestern

erleuchtet sie die Nacht

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Auf jedem Ast

jedem Grashalm

jedem Blatt

Eiskristalle

wie Diamanten glitzernd

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Unbeschreibliche Schönheit

erhabene Nacht

Sterne

durch Bäume leuchtend

unter uns das Nebelmeer

Stille

Mondentanz…

Auf meiner Mondtanzwiese…

abendpanorama

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Ich stehe an der Grenze
zwischen Licht und Dunkelheit
Mondin und Schlehenblüten…
tanzend umarme ich die Nacht
und Mutter Erde…

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Nach einem alten Volkslied:

Maienwind am Abend sacht
lässt die Blätter wehen
lieblich duftend in der Nacht
Schlehenbäume stehen

Ihre Blüten dicht an dich
schimmern weiß im Mondenlicht
weiß im Mondenlicht…

Tanz im Steinkreis

Die weisen Frauen sprechen zu mir

stehende Steine behüten meinen Tanz

Spiralen drehen sich um mich

und ich mich mit ihnen

Sonnenstrahlen erwärmen mein Herz

die Bäume in ihren Rindenkleidern begleiten mich

schon erwachen die Sterne zu Trommelklang

pulsierender Tanz mit den Steinen

wir weben Töne im Einklang mit dem Universum

tanze mit der Erde, reite auf ihrem Rücken,

rassele für unsere Große Mutter

meine Hände schlagen die Trommel im Rhythmus der Schritte

wir sind eins – die 13 Steine im Kreis, die Trommeln,

die Rasseln, die Tänzerinnen