FilzGöttin – wie alles begann

Heute habe ich es also gewagt – meine Filzgöttinnen öffentlicher zu zeigen als bisher auf Märkten auf der Göttinnen-Konferenz oder Veranstaltungen im kleineren Rahmen.

Jetzt gibt es also schon einmal eine Facebook-Seite 😉
http://www.facebook.com/filzgoettin
auf der ich Neuigkeiten posten kann!

Ui, bin ich aufgeregt!

Jetzt möchte ich euch kurz erzählen, wie es überhaupt dazu kam 😉
Angefangen hat alles vor ein paar Jahren, ich glaub es war 2010, wo ein paar Freundinnen und ich uns trafen, um gemeinsam Weihnachtsgeschenke für unsere Familien zu basteln. Eine hatte ein Buch über Filzelfen dabei und jede Menge bunten Filz und Filznadeln, ich hatte das noch nie probiert, war aber sofort begeistert davon und konnte gar nicht mehr damit aufhören! Jeder in der Familie und im Freundeskreis bekam also eine Elfe 😉

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zuerst waren es ein Filzelfen für Freunde und Familie…

Und ich dachte mir, wow, das macht Spaß, ich probier einfach alles Mögliche aus. Und da ich mich für Göttinnen interessiere, wollte ich unbedingt welche filzen, die sollten aber stehen, damit man sie auf einen Altar oder so stellen kann. Also werkelte ich so lange herum, bis ich es hinbekam, meine Technik verfeinert sich nun Jahr für Jahr, auch wenn meine Finger manchmal immer noch blutig sind vom vielen Nadelstechen…

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Eine meiner ersten Göttinnen – Perchta

Ich stellte sie dann 2012 und die Jahre drauf auf der Göttinnen-Konferenz aus und bekam etliche Bestellungen, mittlerweile gab es auch einen Katalog und ich hatte das gesamte Jahres-Göttinnnen-Rad gefilzt oder je nach Thema der Konferenz (2014 Wasser-Konferenz in Wien). Auch bei uns in der Gegend nahm ich mal an einem Adventmarkt teil oder auf Märkten von „Spinnen und Weben“ in Wien! Das macht mir immer großen Spaß 😉

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Manchmal kommen einfach neue Ideen für bestimmte Figuren, auch von Sonderanfertigungen kann ich viel lernen und ansonsten lass mich inspirieren von der Natur, von alten Elfen-Geschichten aus meiner Jugend und Göttinnen-Erzählungen und -bildern!

Also, sagt Bescheid wenn Euch eine Figur besonders anspricht, ich schicke sie Euch, vom Preis her sind es 20-25 Euro oder mehr plus Versandkosten! Ich freue mich, etwas für Euch filzen zu dürfen 😉

AGB findest du hier: http://www.elaria-starrider.com/blog/filzgoettin/agb/

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dieses Jahr auf der Göttinnen-Konferenz in Wien

Das zweite Rote Zelt in der Villa Maria

Sonntagabend war es wieder soweit: ein Roter-Zelt-Abend!

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Das Aufbauen ist für mich schon zu einem Ritual geworden. Einen komplett leeren Raum in einen gemütlichen, warmen zu verwandeln, macht mir wirklich Freude. Zuerst hänge ich den großen Baldachin auf an einem eigens dafür befestigten Haken an der Decke, den ich dann mit Schnüren und Steinen wie ein Zelt abspanne, so dass ca. 7 Frauen gut Platz darin finden. Als nächstes kommt eine große rote Decke als Unterlage hinein, darauf Matten und Kissen. Die Mitte gestalte ich mit roten Kerzen und einem Frauenkreis aus Ton. Den restlichen Raum dekoriere ich mit den Kisten, in denen ich alles transportiere, auf die kommen rote Tücher und meine selbstgemalten Bilder und allerlei Dinge wie eine Matroschka, eine Handspindel und Postkarten. Für den Aufbau lasse ich mir insgesamt eine Stunde Zeit, damit ich es gemütlich machen kann und noch Zeit ist für Tee kochen, Schokolade und Nüsse in Schalen füllen und räuchern, die Kerzen in den vielen Windlichtern anzünden.

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Nach und nach kommen die Frauen, gestern waren wir insgesamt 7 Frauen, darunter ein Baby-Mädchen, 6 Wochen alt. Ein paar von ihnen waren schon mal da gewesen, für einige war es eine neue Erfahrung. Zuerst kommen alle gemütlich an, machen es sich bequem, trinken Tee und lernen sich kennen. Am Sonntag legte ich aus roten Tüchern eine Schlangenlinie auf den Boden, die eine Lebenslinie repräsentierte. Wir sangen ein Lied, ich machte eine Achtsamkeitsübung und jede ging mit einer Kerze in der Hand die Linie entlang und stellte ihr Licht dort ab, wo sie ihren wohl schönsten Glücksmoment im Leben hatte. Im Roten Zelt tauschten wir uns dann darüber aus und machten gleich weiter mit vielen Dankesrunden, wofür jede in ihrem Leben dankbar ist. Da kam wirklich sehr viel zusammen, wunderschön zu sehen! Wir machten so viele Runden, bis uns erst mal nichts mehr einfiel 😉

Es war echt gemütlich und sehr behaglich im Roten Zelt, mittlerweile war es draußen finster und die roten Kerzen verbreiteten ein kuscheliges Licht. Wir saßen im Zelt und sangen, ratschten und aßen Kuchen und Nüsse. Für jede von uns sangen wir noch ein Lied mit ihrem Namen zum Abschluss. Jede konnte noch so lange bleiben wie sie wollte, wir ließen den Abend gemütlich ratschend ausklingen, während wir gemeinsam das Zelt abbauten und den Raum wieder leer, aber gefüllt mit einer schönen Stimmung zurückließen. Bis zum nächsten Mal im Roten Zelt am 9. November!

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Eine Woche lang Rotes Zelt…

Eine Woche lang stand das Rote Zelt der Frauen am Come-Together-Festival. Darüber habe ich ja schon in den letzten Blogposts darüber geschrieben. Nun ist das Fest schon wieder ein paar Wochen her und noch immer klingt es in mir nach.

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Die vielen Begegnungen, die tollen Frauen, die gemütliche und warme, nährende Atmosphäre im Zelt. Unter tags waren wir eher selten drinnen, ein paar Frauen ruhten sich drinnen aus. Bei dem schönen Wetter saßen wir meist davor und ratschen, es gab ja auch noch so viele andere tolle Sachen zu besichtigen am Festival!

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Sobald es dunkler und somit kühler wurde, entzündeten wir das Feuer in der Feuerschale und die zahlreichen roten Windlichter. Nach und nach kamen auch Frauen dazu und wir ratschten einfach so oder machten Redekreise zu den Themen, die wir mitbrachten. An einem Abend machten wir auch einen Singabend, das war echt schön!

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Sehr berührend war für mich auch, dass zweimal Männer kamen, um den Frauen eine weiße Seerose zu schenken als Blume der Versöhnung, sie baten uns um Verzeihung für das, was Männer den Frauen angetan haben und noch tun. Die Rosen lagen dann in Wasserschalen auf dem Altar.

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Für mich war es eine wunderbare Zeit, für viele andere auch. Vom Roten Zelt waren auch viele begeistert und so hoffe ich, dass es noch viele davon geben wird 😉