Im Skuleskogen-Nationalpark

Und dann tauchte ich ein in die Wälder des Nationalparkes – wild und voller umgefallener, uralter Bäume, Stille nach der langen Reise, der erste wundervolle Meeresstrand im Sonnenschein… unglaublich… wunderschön…

Kleine Pfade durch Birken, Fichten, Kiefern, kleine Bäche, ein See, immer wieder Blicke aufs Meer, das Rauschen der Wellen, das Lied der Bäume im Wind und der Gesang der Vögel…

Und dann schwimme ich in der Ostsee 😉 kühl und wunderbar, lachend, umarmend! Mache Pause, esse, schmecke, mache mich weiter auf den Genuss-Weg durch den Wald mit tollen Felsen und Moosen und Flechten!

 

Finde einen wunderschönen Platz für mich am Strand in einer ruhigen Bucht, richte ihn mir gemütlich ein, sammle Holz, baue das Zelt auf, koche Couscous, entzünde am Abend ein Feuer und sitze einfach nur da und schaue… ich muss nichts tun, gar nichts… einfach nur sein… so voller Frieden…

Der nächste Tag bringt strahlenden Sonnenschein und lachendes Planschen an einem einsamen Strand, uralte Bäume und Hügelgräber, viele Heidelbeeren und die wundervolle Aussicht vom Slattdalsberget, dazu die Slattdalsskrevan (der große Spalt 😉 und den wundervollen See… Ein wundervoller Wandertag mit viel Genuss 😉

Abends entdeckte ich dann einen wundervollen Platz, der zu so etwas wie mein temporärer Sitzplatz wurde, da ich von da an mehreren Tagen mehrmals dort war, mit Blick aufs Meer… Einfach traumhaft… und sogar eine Höhle gab es!

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Es wurde eine wundervolle Mondnacht – sanftes Licht in der langen Dämmerung, die Spiegelung im stillen Wasser…

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Der nächste Tag brachte Wolken und wunderschöne Lichtspiele am Meer 😉 ich ließ mein Zelt am See, zog einen Schutzkreis Drumherum und machte mich auf den Weg durch den Nationalpark – ohne Gepäck schaffe ich schon mal 12 km vor dem Mittagessen 😉 wieder tolle Aussichten, Moore, ein Seerosensee in der Einsamkeit (keine Menschen getroffen).

Am Wochenende hätte es viel Regen geben sollen laut Wetterbericht, der aber nicht kam (oh, schade aber auch…). Bin vorsichtshalber in die Hütte und in der Nacht regnete es ziemlich stark, so dass ich mit trockenen Sachen weiterziehen konnte 😉 Außerdem waren zwei liebe Deutsche mit mir in der Hütte und ich kam drauf, dass ich fast eine Woche lang mit keinem mehr geredet hatte außer die übliche Begrüßung hier, auf die ich so stehe: hej hej 😉 War mir aber irgendwie nicht abgegangen, konnte ich doch einfach mal auf meine Innenwelt lauschen, die reicht bestückt ist – manchmal auch nervig sein kann mit diversen Ohrwürmern, hartnäckigen Gedanken usw. aber auch interessanten Entdeckungen und vielen neuen und alten Ideen! Aber das Gespräch mit den beiden war dann umso schöner 😉

Schließlich war der Moment des Abschieds aus dem Park gekommen – die Lebensmittel waren alle 😉 also zurück nach Köpmanholmen und weiter ins nächste Naturparadies, das Naturreservat Balesudden. Aber davon ein andermal mehr 😉

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