Besuch in Noreia

Wir waren mal wieder „Nebelflüchtlinge“, denn im Klagenfurter Becken herrschte wie leider so oft dichter trüber Nebel. Wir fuhren also immer weiter nach Norden, Richtung Steiermark und irgendwann löste sich der Nebel auf und es war blauer Himmel, so schön anzusehen! Zu Hause scheint einem sprichwörtlich der Himmel auf den Kopf zu fallen, die Luft ist schlecht und tagaus tagein gibt es das gleiche Licht…

Heute wollten wir uns mal das berühmte Dörfchen Noreia ansehen, das seinen Namen erst 1930 erhielt (zuvor hieß es St.Margerethen am Silberberg), weil man davon ausging, dass die Hauptstadt Noricums dort gelegen hatte. Was sich allerdings im Laufe der Jahre als falsch heraus stellte – es handelte sich nur um mittelalterliche Bauwerke. Die Lage der Stadt Noreia allerdings hat man bis heute nicht eindeutig festlegen können. In Frage kommen mehrere Orte in der Steiermark und Kärnten, derzeitiger Favorit ist die Gracarca, ein wirklich kraftvoller Höhenrücken am Klopeiner See.

Es war Sonne dort, das war mal die Hauptsache…ansonsten gab es ein paar nette Hügel und den Nachbau eines Langhauses, genannt „Königshaus“. Im Dorf gibt es auch noch ein Museum, das allerdings schon längst geschlossen hatte um diese Jahreszeit. Oben beim Haus war die Stimmung allerdings wundervoll. Ich wäre sofort in dieses Haus gezogen! Geniale Aussicht, Birken rundherum und eine Silberdistel vor der Tür! Oben auf einem Hügel gab es ein paar Steine, die recht spannend von der Energie her waren. Anscheinend ist dieser Platz geomantisch interessant, wie im Internet zu lesen ist.

http://www.muehlen.at/wanderdorf/kultur-vereine/museen135/keltisches-museum/

Sonne!!!!!

Sonne!!!!

Das Königshaus

Ein heiliger Hain?

Spannende Felsen

Eine Silberdistel vor der Tür…

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