Noreia-Weihealtar

Einstmals im Noreia-Heiligtum Hohenstein/Kärnten als Weihealtar mit Silberschale und Portrait der Göttin, heute vor einem modernen Gebäude auf einem dreieckigen Ständer angebracht…hat er doch noch immer Kraft. Ich bekam einen Gänsehaut, als ich mit dem Finger ihren Namen nachzog und mir vorstellte, wie es sich wohl in ihrem Tempel angefühlt hatte. An sich brauchen wir ja eigentlich keinen Tempel für Noreia – sie ist das Land selbst, die Berge, Wälder, Seen und Flüsse, Pflanzen und Tiere.  Aber natürlich hat es auch eine besondere Kraft, wenn die Menschen an einem Platz opfern und beten und man weiß, dass ein Stein aus so einem Tempel 2000 Jahre alt ist (davon allerdings eine Menge Zeit unter der Erde oder in einem Museumskeller verbracht hat…).

„Der erhabenen Noreia geweiht…“

Noreia – oh du magische Lebenskraft spendende Göttin

Auf der Jagd nach der Sonne…

Ich hoffe ich langweile hier nicht mit dieser Art von Meldungen, aber hierzulande, besonders wenn man es nicht gewohnt ist, ist es einfach eine Sensation, Sonne abbekommen zu haben!

Im Westen sah der Himmel etwas hellgrauer aus als der Rest und so fuhr ich los, um vielleicht doch noch einen Sonnenstrahl zu erhaschen! Ich wurde belohnt – am Wörthersee, wo wir immerhin eine halbe Stunde Sonne hatten…

Besuch in Noreia

Wir waren mal wieder „Nebelflüchtlinge“, denn im Klagenfurter Becken herrschte wie leider so oft dichter trüber Nebel. Wir fuhren also immer weiter nach Norden, Richtung Steiermark und irgendwann löste sich der Nebel auf und es war blauer Himmel, so schön anzusehen! Zu Hause scheint einem sprichwörtlich der Himmel auf den Kopf zu fallen, die Luft ist schlecht und tagaus tagein gibt es das gleiche Licht…

Heute wollten wir uns mal das berühmte Dörfchen Noreia ansehen, das seinen Namen erst 1930 erhielt (zuvor hieß es St.Margerethen am Silberberg), weil man davon ausging, dass die Hauptstadt Noricums dort gelegen hatte. Was sich allerdings im Laufe der Jahre als falsch heraus stellte – es handelte sich nur um mittelalterliche Bauwerke. Die Lage der Stadt Noreia allerdings hat man bis heute nicht eindeutig festlegen können. In Frage kommen mehrere Orte in der Steiermark und Kärnten, derzeitiger Favorit ist die Gracarca, ein wirklich kraftvoller Höhenrücken am Klopeiner See.

Es war Sonne dort, das war mal die Hauptsache…ansonsten gab es ein paar nette Hügel und den Nachbau eines Langhauses, genannt „Königshaus“. Im Dorf gibt es auch noch ein Museum, das allerdings schon längst geschlossen hatte um diese Jahreszeit. Oben beim Haus war die Stimmung allerdings wundervoll. Ich wäre sofort in dieses Haus gezogen! Geniale Aussicht, Birken rundherum und eine Silberdistel vor der Tür! Oben auf einem Hügel gab es ein paar Steine, die recht spannend von der Energie her waren. Anscheinend ist dieser Platz geomantisch interessant, wie im Internet zu lesen ist.

http://www.muehlen.at/wanderdorf/kultur-vereine/museen135/keltisches-museum/

Sonne!!!!!

Sonne!!!!

Das Königshaus

Ein heiliger Hain?

Spannende Felsen

Eine Silberdistel vor der Tür…