Quellentourismus

Hier in der Nähe gibt es eine wundervolle Quelle – die Georgsquelle. Sie entspringt am Sattnitzbergmassiv und kommt aus wunderschönen Felsen hervor, sie schmeckt köstlich und gilt auch als heilkräftig. Nur leider liegt sie an einer Schotterstraße, die auch noch für den Durchgangsverkehr geöffnet ist. Und so kann es sein, dass die Pflanzen am Straßenrand mehr als staubig sind, man kaum in Ruhe spazieren kann und die Leute direkt vor der Quelle parken.  Manche sogar mit laufendem Motor und brennenden Zigaretten, überall liegt Müll verstreut. Man holt sich kanisterweise das Wasser und verschwindet wieder lautstark. Wo, frage ich mich, bleibt der RESPEKT vor der Quelle, dem heiligen Wasser? Sicherlich wird es auch genügend Menschen geben, die sich bewusst und respektvoll dort das Wasser holen, aber es gibt eben leider auch diese Negativbeispiele. Kostenlos und bequem kann man sich hier sein Wasser holen, es wird als selbstverständlich angesehen. Ich fände es schön, wenn die Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden würde (und die Leute sich auch daran halten), in der Nähe könnte man parken und eben nur so viel mitnehmen wie man tragen kann. Die Quelle selbst wird von Müll befreit und mit Opfergaben etc. geehrt.

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