Noreia-Tempel Hohenstein

An einem wunderschönen Wintertag, die Sonne schien und der Himmel war wolkenlos (also kein Schnee in Sicht…), gingen wir eine Runde um das Schloss Hohenstein (bei Liebenfels, Kärnten) spazieren. Dort hatte man ja vor Jahren einen Noreia-Tempel ausgegraben mit etlichen ihr geweihten Inschriften. Im Umkreis gibt es viele Quellen, auch damals dürfte sich am Heiligtum einen Quelle befunden haben, da ein Weihestein eine Bohrung aufweist, um ihn womöglich an einem Brunnen zu befestigen. Auf einem Relief sieht man auch eine Priesterin mit einem Eimer zum Wasserholen in der Hand, das heute unweit vom ehemaligen Tempel in der Kirche von Pulst eingemauert ist.  Man hatte alle Mauerreste etc. wieder zugedeckt (man weiß als Normalsterbliche daher nicht, wo der Tempel nun genauer ist), die Weihesteine sind z.T. ja in Klagenfurt zu sehen (siehe http://www.elaria-starrider.com/blog/?p=611).

Priesterin mit Eimer, Relief an der Kirche von Pulst

im Osten die Saualpe

im Südosten der Magdalensberg

Blick nach Südwesten

schöne Lärche unterhalb von Schloss Hohenstein

Auch hier könnte der Tempel drunter sein…oder weiter drüben…

Jedenfalls gibt es schöne Bäume…

ein paar Schneereste bzw. Frost…

wundervolle Abendstimmung…Frau Venus war auch zu sehen und strahlte ihr Silberlicht in unsere Herzen….

Winter…

Leider war ja bislang kein nennenswerter  Schnee  bei uns – ein paar Krümel und das wars. Kein Flockentanz, kein Schneemann, kein lustiges Herumkugeln in der weißen Pracht….und das trotz meiner schönen Schneesterne am Fenster…die haben ihn wohl abgeschreckt und nicht angelockt.

Immerhin gab es Frost, der an schattigen Stellen auch tagsüber blieb…und die Sonne war ja nach den Nebeltagen auch willkommen.

Vor Samhain hatte ich noch eine Löwenzahnwurzel ausgegraben, die ich eigentlich zu nährendem Wurzelpulver verarbeiten wollte, aber sie lachte mich einfach zu nett an. Seitdem schaut sie mir beim Kochen von ihrem Platz auf dem Zitronenmelissentopf zu.

Jetzt hatte ich Zeit, Kräutersalz zu machen…ein nettes Weihnachtsgeschenk!

Beim Spazieren gehen traf ich auf die Überreste der üppigen sommerlichen Vegetation…meine Kraftpflanzen für den langen Winter…Goldrute für die Nieren und die Blase…

Mädesüß für die Seele und die Leichtigkeit des Tanzes, den Geruch des Sommers…

die Große Klette…

lustiges Moospolster mit Schneehauberl auf Hollerholz, umwunden von Waldrebe…

zwei Flüsse vereinen sich zu einem…alles fließt..

Im Spätherbst kommen jedes Jahr Marienkäfer ins Haus, die wohnen bei uns in den Fenstern und sitzen gelegentlich auch mal auf einer Filzgöttin…

Jetzt wissen wir auch, woher der Nebel immer kommt…aus einem kleinen Talkessel ganz in der Nähe…

und mit wunderschönen Sonnenuntergängen wurden wir auch belohnt!

Lorenziberg

So nach und nach lerne ich auch die Berge in der Umgebung kennen….gestern waren wir am Lorenziberg – einer der Berge des Vierbergelaufs. Die Aussicht ist traumhaft! Wir schleppten unsere schreienden Kinder durch den Wald, erst nach einer Weile war Ruhe und wir konnten die Stille des abendlichen Waldes genießen…

Nebel in den Tälern…

der Ulrichsberg…

das Abendrot scheint durch die Bäume…

in die Weite blicken…

Juppiter…