The Swedish Goddess Conference

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I love Sweden. And I love the Goddess. So it was wonderful that I could be in Sweden at the time the conference was 😉

First of all – it was amazing! I felt welcomed and everything was calm and comfortable. When I arrived on Friday afternoon, Margitta, Elin and Lola were preparing the opening ceremony, so I built up my tent in the garden behind the house. It was really great to see Elin again and meet Margitta and Lola! Ialso met Camilla who I knew from a workshop at the Glastonbury Goddess Conference. So that’s the wonderful and great thing about the Goddess Movement: no matter where you are from and where you meet, you are welcomed as a sister and are part of the tribe! So it is just a warm feeling of belonging, of love and beeing part of a great thing!

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Margittans place, where the conference was for the whole weekend, was just amazing, lots of little places, the healing fir, Friggs cave, a place to put offerings for the little people and of course the Goddess temple in ther house! So I could stroll around and have a look at all these places while more women and men arrived.

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The opening ceremony was fine, I didn’t understand everything (I really want to learn swedish…) but the good thing about these Goddess wheels ist hat you know what it is about and you can guess a lot and also listen to your heart even if you don’t understand every word. I could feel the energy and nearly cried because it was so beautiful! I was really there!

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So the next two days were just wonderful, but also very intense as we danced the bone woman! We had great concerts with Kellianna and Elin, I love their songs! And I talked to the women and men and just had a great time, learned a lot about Swedish goddesses and costums. The whole conference was a flow, dancing around the fire singing songs and having a really touching ceremony for the sacred female and male flame. The good thing was that nearly everybody was on the same place where we could share food and lots of laughter and good conversations around the sacred fire. There was no stress, just harmony and peace inside me!

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On Sunday we helped to clean the space, together we were really fast so we could enjoy a fine evening in Margittans house sharing our experiences of the conference. On Monday we talked about our Goddess wheels of the year and had a nice trip to the baltic sea before Kellianna and Elin went back to Venice/Stockholm and Margitta was so very nice to drive me to the coast where I went for a walk and camp in the forests, but that’s another story!

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So I want to thank Margitta and all the other wonderful people who organised the conference and held all these amazing workshops and ceremonies! I really had a great time! And I felt so very welcomed! Tack så mycket, Margitta, hugs and blessings to you dear sister!

 

More Information:
http://swedishgoddessconference.weebly.com/        Programm also in English!

http://www.kellianna.com

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Mondzeit im Roten Zelt

Manchmal kann ich es noch immer nicht so recht glauben, dass da wirklich gerade ein Rotes Zelt steht und wir jederzeit hinein gehen können, Frauenkraft spüren können, gemeinsam singen und reden und allein sein, wenn uns danach ist. Wo ein gemütliches Feuer brennt und ein paar rote Windlichter das Zelt in gedämpftes rotes Licht tauchen, Geborgenheit und Aufgehoben-Sein ausstrahlend.

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Passenderweise habe ich meine Mondzeit und so sitze ich im Zelt, eingehüllt in eine warme Decke, aufs Feuer blickend, den tanzenden Flammen zusehend, vor mich hin träumend mit einer heißen Tasse Schafgarbentee in meiner Hand. Manusha packt ihre Gitarre aus, spielt und singt Lieder für Mutter Erde, während ihre Kinder das Feuer hüten. Dann singe ich ihr ein paar Lieder vor und lese schöne Mondzeit-Texte aus den Büchern in der Bücherkiste vor. Eine friedliche Stimmung ist in mir, ruhig und gelassen fühle ich mich hier und jetzt. Wir reden noch eine Weile, ehe ich wieder nach Hause fahre. Die Stimmung nehme ich mit. Und ich komme bald wieder. Zu Hause bin ich manchmal immer noch berührt vom Roten Zelt. Obwohl ich schon in anderen Menstruationshütten war und Roten Zelten, so ist es doch jedes Mal anders und immer etwas ganz Eigenes, Besonderes.

Eines der Lieder, die ich gesungen habe, war von Carolyn Hillyer vom Album „Old Silverhead“ (sehr empfehlenswert übrigens, es gibt auch ein Büchlein auf Deutsch dazu, das „Haus der Frauen“)

I am traveling in moon waters, I am flowing in moon waters,
I am growing in moon waters, new woman in moon waters,
standing at holy doors, open up, open up and I shall enter
honour to my mothers blood, honour to my sisters blood, honour to my own blood

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Das Rote Zelt der Frauen am Come-Together-Festival

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Noch immer bin ich umgeben vom Rauch des Feuers im Roten Zelt der Frauen. Erinnere mich an die warme Gemütlichkeit, die Geborgenheit, das rote sanfte Licht, den Feuerschein und die Kerzen auf den Altären im Zelt. Obwohl ich schon längst wieder zuhause in meiner Wohnung bin, fühle ich doch die starke Verbundenheit zu dem Ort, den ich mitgeholfen habe aufzubauen, zu gestalten und einzuweihen, indem wir die Kerzen und das Feuer entzündeten, mit anderen Frauen sangen und es uns auf den Decken und Kissen gemütlich machten. Wo vorher Wiese war, steht jetzt ein Dom, außen bunt und mit regenfesten Planen bedeckt, mit einem Abzug für den Rauch des Feuers versehen, innen mit allen roten Decken, Teppichen, Tüchern, Schals und Kissen rund um die Feuerstelle drapiert, die wir finden konnten. Ein paar Kisten dienen uns als Altäre, geschmückt mit roten Tüchern, selbstgemalten Bildern voller Frauenkraft, roten Windlichtern und Figuren. Es gibt eine Bücherkiste, aus der jede sich Bücher zum Lesen im Zelt nehmen kann, Papier und Stifte zum Schreiben und Malen und Informationen zum Roten Zelt.

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Lebendig wird das Zelt mit den Frauen, die es besuchen kommen. Durch den engen Eingang ins Warme schlüpfen, ihre Augen sich an das gedämpfte Licht gewöhnend. Ankommen auf einer der Decken, sich wärmend am Feuer, die anderen Frauen begrüßend und wahrnehmend. Von selbst ergeben sich Gespräche, werden Lieder gesungen, gelacht. Es ist alles rund und behaglich. Diese Kraft trage ich noch in mir.

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Offen ist das Zelt für alle Frauen und Kinder. Ein paar der Frauen haben gerade ihre Mondzeit, inklusive mir. Wir wunderbar passend. Gleich morgen werde ich wieder hinfahren und es mir gemütlich machen, der Kuchen steht schon zur Mitnahme bereit. Wir werden auch ein Programm gestalten, denn es würde uns riesig freuen, wenn sich viele Frauen im Kreis im Rote n Zelt einfinden würden, um gemeinsam zu singen, zu reden, zu lachen, Wissen auszutauschen und was immer da noch an tollem, spannenden auf uns wartet! Wir sind gespannt und freuen uns. Es ist für mich das erste Mal in so einem Rahmen und es fühlt sich unglaublich gut an, so richtig, so wie es sein sollte. Somit wünsche ich gute Träume und bis morgen!

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Alle Infos zum Fest findest du auf:

http://www.act2gether.at/events/icalrepeat.detail/2014/09/14/1268/-/come-together.html