Mondzeit zu Schulbeginn…

oder: Wo sind die Mondhütten, wenn frau sie braucht?

oder: Nimm dir Pausen, bevor du sie brauchst..

Mein Mondblut beginnt zu fließen, stockend, mit Bauchziehen… es fühlt sich an wie ein Knoten in meiner Mitte… der Mann hat nach einer durchtanzten Nacht Kopfweh, die Kinder streiten gefühlt unentwegt, ich hab so viel getan letzte Woche, dass ich eigentlich echt erschöpft bin…

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Im Flow der Wildfrauenzeit (meine prämenstruelle Phase) nehme ich kaum wahr, dass ich zu viel mache, es ist schön, so viel zu schaffen, es macht Freude, es macht Spaß, es ist wild, es geht alles… Aber eben nicht immer, nicht die ganze Zeit, nicht in der Mondzeit. Auf einmal ist da Müdigkeit, Schwere, mich abgrenzen wollen vom Rest der Welt…

In solchen Momenten frage ich mich, ob es das mal wirklich gegeben hat, die Mondhütten, wo die Frauen zur Mondzeit in Ruhe ihre Visionen haben konnten, ihre monatliche Visionssuche aus ihrer roten Mitte heraus vollziehen konnten, ohne Kinder und Haushalt und 3 Jobs meistern zu müssen… jetzt gerade frage ich mich einfach nur, warum frau ausgerechnet zu Weihnachten oder zu Schulbeginn ihre Tage bekommen muss… Tampon rein und weiter gehts wäre wohl das, was von uns erwartet würde… aber es fühlt sich einfach nicht richtig an für mich…

Die Sehnsucht nach Hingabe ans fließende Mondblut, das Verbundensein mit dem Großen Ganzen, die auftauchenden Visionen, die stille rote Kraft in mir…

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Empfinde es manchmal auch als Verschwendung, meine Mondzeit mit Arbeit, Kids und Co. zu verbringen, auch wenn ich mit gleichzeitiger Würdigung lebe, dass ich eben blute und in einem Zustand zwischen den Welten bin,,,

Aber an sich brauche ich Auszeiten nicht nur in der Mondzeit (da natürlich besonders)… Pausen braucht jeder finde ich… um in Ruhe zu essen, zu meditieren, hinaus in den Wald zu gehen oder as auch immer für jeden passend sein möge… und zwar nicht erst, wenn es zu spät ist, wenn man schon erschöpft und fertig und grantig ist, sondern vorher – sie sich regelmäßig zu nehmen, sie vorher schon einzuplanen, dass ich weiß, bis dahin schaffe ich es und ich tue mehr als genug, ich darf Pausen machen, erst recht in der Mondzeit…

Und so sitze ich nun am Fluss, lausche seinem beständigen Fließen und fließe mit…

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