Was hab ich heute so gemacht?

Zyklustag 26

Einmal im Monat schaue ich mir für einen Tag etwas genauer an, was ich so gemacht habe (inspiriert von „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“)  , ist auch mal ganz interessant, was frau so alles schafft an einem Tag…

Da der Sohn heute leider krank ist (Hüftschnupfen oder wie bring ich einen 5jährigen zum Still-Liegen…), muss eigentlich nur die Tochter zeitig aus dem Haus. Ich stehe erst um 7:45 auf, mache für mich und den Sohn den üblichen Hafermorgenbrei, dann bekommt er seine Globuli und Medizin und ein paar Geschichten, ehe ich Tagebuch schreibe, Mails und Handy checke, einen Kaffee trinke und als zweites Frühstück Schokolade esse…

8:45 fang ich zum Filzen an, es gibt einiges zu tun an Kraftgöttinnen, es tut gut, ganz da hineinzutauchen, Gedichte zu den Figuren zu schreiben und mich ganz dem Fluss der Verbundenheit hinzugeben… unterbrochen heute halt vom Sohn, den ich regelmäßig in seinem Zimmer mit neuen Spielsachen, Büchern und Essen versorge… Mein Mann und ich wechseln uns ab, damit jeder mal in Ruhe arbeiten kann…

Um 11 fang ich mit Kochen an, heut gibt es Krautfleckerln, sie werden echt lecker 😉 dazwischen schreibe ich immer wieder Ideen für Workshops auf oder meine geplante Geburtstagsfeier…

Nach 12:30 filze ich weiter, aber der Sohn ist nicht mehr so geduldig mit dem Herum-Liegen, auch wenn er meine ganzen Göttinnenkarten anschauen darf… deswegen schaut dann mein Mann wieder auf ihn, dann kann ich wenigstens noch eine Göttin fertig machen…

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Draußen scheint gerade schön die Sonne und ich nehme mir meine tägliche Wildfrauenzeit, radl zum Fluss und sitze lange am Felsen…. herrlich ist das…. und da ich auch in der Wildfrauenphase (prämenstruelle Phase bei mir) bin, fließen auch gleich die Ideen weiter, ich lasse mich ganz auf den wunderbaren Fluss der Kreativität ein… ist ja auch wichtig für meine selbstständige Arbeit und in der Natur kommen mir meist die besten Ideen (oder beim Kochen, Haushaltmachen, baden, am Klo…).

Um 15 Uhr fahre ich beim örtlichen kleinen Supermarkt mit dem Rad einkaufen, ehe ich die Tochter vom Hort hole und wir zuhause Kuchen backen, Geschichten vorlesen… später dürfen sie ihre halbe Stunde Film schauen, während ich mein Visionboard aufräume – ich hänge alles ab, was dort hängt, mache Platz für Neues, war mir grad ein Anliegen… dann ist wieder genug Raum für Ideen…

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Abendessen mit lecker Krautsalat gibt es so um 18 Uhr, danach macht die Tochter noch Hausübung, ehe es das übliche Drama ums Zähneputzen gibt… ist grad echt furchtbar nervig, ganz ehrlich… versuche mir, davon nicht die Laune verderben zu lassen… nun ja, gelingt nicht immer… der Mann liest dann lieber noch eine Geschichte vor, ich mag nicht mehr… Um 8 schlafen sie dann… Ich schreibe das hier und  bewundere draußen die wundervolle Mondin in ihrer schönsten Sichelform… vielleicht schau ich später noch raus, auch wenn es schon echt kalt ist… diese herbstlich klaren Sternennächte sind einfach unvergleichlich, gestern abend war ich auch noch mal weg und die Plejaden funkeln schon den kommenden Winter voraus…

Und, was habt ihr heute so gemacht? Genießt noch den Abend, ich werde es 😉

 

 

Friday Fives – wofür warst du diese Woche dankbar?

Zyklustag 29

Diese Woche war sehr arbeitsreich und vor allem einkaufsreich… da musste etliches für Kindergarten und Schule/Hort besorgt werden… aber es war ingesamt eine schöne Woche und dafür war ich besonders dankbar:

Lebensfreude

Oft spürte ich große Kraft und Lebensfreude in mir, echt wunderbar 😉 vor allem beim Rad fahren, bei Treffen mit Freunden, aber auch bei der Arbeit sowohl im Laden als auch beim Filzen und Planen neuer Angebote!

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Kinderfreuden

Die Große kommt ja nun bald in die Schule und derweil ist sie schon im Hort, was ihr gut gefällt und sie mir auch gleich noch mal mindestens 5 cm größer vorkommt, dort kann sie viel selbstständiger sein, viel mehr basteln als im Kindergarten und sie freut sich schon so aufs Lernen…. hoffen wir, dass es bleiben kann… An sich war es auch eine Freude ihnen beim Spielen zuzusehen oder beim Klettern und Hürdenlauf machen… Ich konnte mit jedem von ihnen mal einen Nachmittag allein verbringen, was mir sehr gut getan hat und mir große Freude mit ihnen gebracht hat 😉

 

Wildfrauenzeit

Diese Woche war ich in der prämenstruellen Phase, wo ich ja meist eher wild und freiheitsliebend und kreativ und schnelle bin… Ich hatte richtig Lust zum Saubermachen (so am 22.-25. Zyklustag rum ist das meistens), wo ich unbedingt alles Alte wegputzen und -fegen möchte, nicht mehr gebrauchtes aussortieren möchte. Meiner Familie sag ich auch immer Bescheid, ich bin dann mit den Kindern nicht so geduldig, dafür gibt es eine extra saubere Wohnung so mit Staub wischen auf allen Regalen und sortierter Kinderkleidung, was ja auch mal gut ist 😉 An manchen Tagen komm ich dann auch gut in einen kreativen Flow voller neuer Ideen, Umsetzungskraft und  Tatendrang, das ist zwar manchmal auch ermüdend im Endeffekt, aber auch berauschend und bringt mich echt weiter! Dazwischen muss ich mir aber Wildfrauenzeit im Wald gönnen, das mich dann wieder wunderbar zur Ruhe und Erdung bringt!

 

Sinnlichkeit

Leben ist Spüren – diesen Satz hab ich mal bei einem Mentoring gehört und er trifft für mich wunderbar zu, denn durchs Spüren komm ich ins Hier und Jetzt, die Gedanken hören auf, ich komm zur Ruhe… wenn ich bewusst dusche, esse, gehe, liege, berühre und berührt werde…. einfach schön 😉

 

meine Arbeit

Diese Woche durfte ich auch wieder ganz viel Wertschätzung für meine Arbeit lernen, mir wieder bewusst machen, was daran alles gut ist, wieviel Spaß es mir macht, welch nette Kolleginnen ich hab, ich das alles wieder mehr zu schätzen weiß nach jahrelanger Suche und Arbeitslosigkeit!

 

Und ihr, wofür wart ihr diese Woche dankbar?

Die Friday Fives sammelt wie immer Nadine von buntraum.at

 

 

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Es ist wieder mal der 5. des Monats, also wieder Zeit mal zu schauen, was ich so heute den ganzen lieben langen Tag gemacht habe 😉

Konnte glücklicherweise bis nach 7 schlafen, da der Gatte die Kids weggebracht und ihnen unterwegs Jause gekauft hat (wie so oft ist am Montag einfach nix mehr essbares im Haus…). Frühstücken vor meinem Altar, Fertigmachen für die Arbeit, Zusammenpacken, das Radl ins Auto (heute fahre ich ausnahmsweise mal mit dem Auto bis zum Stadtrand, dann mit dem Rad weiter, weil noch so viel zu erledigen ist…) und erste Station heute der Markt, wo es Matschgewand für die Kids im Angebot gibt und es natürlich so halb 9 schon alles ausgeklaubt ist, aber ich bekomm noch was Passendes… Danach mit dem Rad in die Stadt, zum Glück hat es zum Regnen aufgehört.

Hatte ja so Lust auf Postkarten schreiben, dass ich mal herum gefragt hatte, ob jemand welche bekommen und selber an mich welche schreiben möchten, es hatten sich auch 7 gemeldet und so suchte ich nun in der Stadt nach passenden Karten, gar nicht so leicht, schöne zu finden… Nebenbei besorgte ich noch ein paar Sachen für die Schultüte meiner Tochter. Noch eine Zwischenmahlzeit gegessen, Handy gecheckt und to-do-liste abgehakt, ehe es um 10 ans Arbeiten ging – Sachen schlichten und sortieren, Waren aufnehmen, Kaffees für liebe Omis richten, das Baby einer lieben karenzierten Kollegin bewundern und Kunden beraten… das ging dann heute bis 14 Uhr, danach schnell etwas essen und zum Auto radeln, noch was einkaufen in einem Einkaufszentrum für die Kids und mit dem Auto zum Supermarkt nach etwas Essbarem jagen… wenn mir doch nur ein Kochplan einfallen würde, naja, so hab ich halt planlos einfach was gekauft, was es im Angebot gab…

Nach Hause fahren, Kisten und Taschen hinaufschleppen, das Radl in den Garten stellen, Post holen, mich über die Ankunft des She Who Knows Magazine freuen, oben die Sachen verstauen und erstmal verschnaufen… Es war zwar schon kurz vor 4 und eigentlich wollte ich die Kinder gleich holen, aber ich brauchte eine Pause – am besten im Wald! Fuhr also noch kurz in meinen Lieblingswald um die Ecke – zog die Schuhe aus und genoss….

…die weiche feuchte kühle Erde unter meinen nackten Füßen, das leise Rauschen des Waldes im Wind, die Rufe der Bussarde, das Knuspern der Eichhörnchen in den Bäumen, der Duft von Moos und nassem Holz, Kiefernnadeln und Herbst, das goldene Licht im Spätsommergrün… ganz langsam und bewusst schritt ich auf kleinen verwinkelten Pfaden, nahm alles in mich auf, was ich sah, hörte, roch und spürte. Setze mich für eine Weile an einen Baum neben ein großes Moospolster…

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Irgendwann, es kam mir recht lange vor, da es eine intensive bewusste Zeit gewesen war, holte ich die Kinder, die Große war recht hungrig und wie ich etwas grantig in solchen Fällen, also schnell etwas zu essen richten, ich selbst hatte auch Hunger und wir aßen. Die Kids stritten sich erst eine Zeit, ehe sie miteinander ins Spielen kamen, sie schauten noch kurz Film, während ich anfing, die Postkarten zu schreiben…

Heute schaute ich, dass sie recht früh ins Bett kamen, damit noch genug Zeit zum Reden war. So untertags kommt man ja manchmal gar nicht mit ihnen ins Gespräch und so mag ich es gerne am Abend, wenn alles fertig ist, sie umgezogen und Zähne geputzt haben, die Gutenachtgeschichten gelesen sind, liegen wir zusammen im Bett und sie erzählen mir von ihrem Tag. Man merkt nun echt, dass es Herbst wird, es wird dunkel, wenn ich aus ihrem Zimmer komme…

Nun ist es nach halb 9, sie schlafen, ich schreibe diesen Artikel und werde noch an meinem spannenden Roman weiterlesen!

Und ihr, was habt ihr heute gemacht?

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ sammelt wie immer Frau Brüllen